Löwenzahn

Der Löwenzahn ist die Pflanze, die jeder von uns kennt. Inzwischen wird er eher als Hasenfutter gesehen und ist aus unserer Küche verschwunden. Bei meiner Oma gehörte er noch fest zum Speiseplan, als Ersatz für Spinat. Das Tolle am Löwenzahn ist, er kann sich jedem Boden und den unterschiedlichsten Bedingungen anpassen, deswegen ist er überall und lange zu finden.

Aussehen:
Blüte ist sonnengelb und puschelig
Stiel rund und hohl, hat eine weiße Flüssigkeit innen,
Blätter variieren in Größe und in ihrer Zackigkeit erinnern an Löwenzähne

Wirkung:
Neben enzymatisch wirkenden Bitterstoffen und Flavonoiden enthält der Löwenzahn viel Vitamin C und Kalium
Daneben finde ich kreislaufwirksames Cholin, Saponin, Eiweiß, Wachs, Vitamine, Kieselsäure und Zucker.
Die Inhaltsstoffe wirken gallebildend und gallenflussfördernd, blutreinigend, appetitanregend, stärkend und harntreibend. Aufgrund der Wirkung auf Leber und Galle wird auch die Niere angeregt. Also wird alles sauber gemacht… Löwenzahn ist der Entgiftungs und Stoffwechselallrounder…. Sehr gut für Entwurmungen!!!

Frische Blätter wirken entwässernd und regenerierend. Bei rheumatischen Erkrankungen und Arthrosen ist die blutreinigende Wirkung sehr hilfreich. Aber auch bei Koliken, Magenbeschwerden und Krämpfen helfen Löwenzahnblätter.

Ältere Hunde erlangen durch Löwenzahn mehr Vitalität, Ausdauer und Bewegungsfreude da diese Pflanze wie ein Jungbrunnen ist.

Verwendung:
Ich persönlich benutze Löwenzahn als natürliche Entwurmung mit Knoblauchsrauke in Form eines Pestos. Aber ich habe gelesen das man von den Blüten Salben und Gelees herstellen kann. Manche essen Löwenzahn auch als Salat oder dünsten es an und essen es wie meine Oma als Spinat. Wie gesagt, ich selber habe keine Erfahrungen aber wer Facebook hat, kann sich ja mal die Seite „Kräuter und Salben“ anschauen. Sehr interessant …mir fehlt meist die Zeit.

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